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Herbst 2012
GPG-HSS ist Mitglied der European Association for the History of Nursing EAHN
Am 9. August 2012 ist die European Association for the History of Nursing (EAHN) gegründet worden. Chair ist Susanne Malchau Dietz, Associate Professor, PhD, Head of Research an der UC Danish Deaconess Foundation. Der dänische Berufsverband für Krankenpflege (Dansk Sygepleijeråd) führt bis auf weiteres die Webseite der EAHN. Die Zielsetzungen und Flyer der EAHN sowie weitere Informationen in englischer Sprache können auf der Website der EAHN eingesehen werden.
Bisher sind zwei Bulletins der EAHN erschienen. Sie können ebenfalls auf der Webseite der EAHN abgerufen werden.
Mitglieder der GPG-HSS sind neu auch Mitglied der EAHN. Der Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegegeschichte GPG-HSS hat am 2. Juli 2012 beschlossen, der EAHN als Mitglied beizutreten. Obwohl unsere Mittel beschränkt sind, nehmen wir am europäischen Vernetzungsprozess teil. Für Sie/Euch als Mitglieder hat dies keine Kosten zur Folge. Die EAHN eröffnet neue Kontakt- und Austauschmöglichkeiten für Lehrende und Forschende in der Gesundheits- und Pflegegeschichte sowie für weitere Interessierte.
26.06.2012
Themenheft "PflegeKrisen - Crises des soins" der Zeitschrift Traverse
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart begleitete die Rede von Krisen die Arbeitsverhältnisse, Ausbildung und Verselbständigung der Betreuungs-, Gesundheits- und Pflegeberufe in der Schweiz. Die Beiträge des Heftes ermöglichen Einsichten in damit verbundene lokale und individuelle Problemsituationen sowie spannungsvolle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik, im Spitalwesens, in der Psychiatrie, der Physiotherapie, in der Krankenpflege und in der ausserhäuslichen Kinderbetreuung. Da Pflegen wie Betreuen der weiblichen Natur und Privatsphäre zugeschrieben waren, dominierten ökonomische, behördliche und ärztliche Interessen die Wahrnehmung und Vorschläge zur Behebung von Krisen lange Zeit. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Fachwissen der verschiedenen Berufe für die Neugestaltung von erzieherischen, sozialen und gesundheitlichen Institutionen nutzbar. Es erlangte nur langsam und partiell gesellschaftliche Anerkennung, um Bedürfnisse zu definieren und entsprechend Ressourcen zu ihrer Bewältigung zu gewinnen. Diese Wechselwirkungen begünstigten die Entstehung neuer Engpässe und Pflegekrisen in der Schweiz.
Verantwortlich für den Heftschwerpunkt: Sandra Bott (Lausanne), Elisabeth Joris (Zürich), Jolanda Nydegger (Merlischachen/Zürich), Sabina Roth (Zürich).
Vernissage im Rahmen der Ausstellung Who cares? Geschichte und Alltag der Krankenpflege in Deutschland.
15.10.2010
9. Internationaler Kongress zur Geschichte der Pflege in Wien. Der Blick über die Grenze: Kontakte - Einflüsse - Barrieren
05.02.2010

